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2. September 2008
Tag der Schöpfung: ACK-Kirchen betonen die gemeinsame Verantwortung
Mit einer Führung durch das Freilandmuseum Wackershofen, Naturerkundungen im Kochertal und einem Festgottesdienst in Schäbisch Hall wurde am 1. September der ökumenische Tag der Schöpfung gefeiert. Die Veranstaltung stand unter dem Motto "bebauen und bewahren".

Die Presseerklärung zum download (pdf, 250 kb)

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15. Juli 2008
Vieles lebt schon!
Kirchen entdecken ihre Artenschutzmöglichkeiten
Erfolgreiches Seminar in Bad Urach

Die Kirchen in Baden-Württemberg haben Tieren und Pflanzen einige Lebensräume zu bieten. Darüber berieten in einem zweitägigen Seminar 35 Mitglieder aus Verbänden, Kirchengemeinden, Regierungspräsidien und Ministerium im Stift Urach.

Rund 6.000 Gebäude befinden sich im Besitz der Evang. Landeskirche in Württemberg. Auf der Tagung wurde angeregt, die Checkliste der jährlichen Bauschau um Artenschutzaspekte zu erweitern.

Praktische Beispiele aus Kirchengemeinden und die Vernetzungsmöglichkeiten zwischen Kirchen und Naturschutzverbänden wurden vorgestellt.

Die Presseerklärung zum download (pdf, 20 kb)

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10. Juni
Verweilen statt eilen
Zum 19. Mal werden einige Straßen im Land für Autos gesperrt

von Hannah Kaltarar, Evang. Gemeindeblatt

Auch in diesem Jahr findet am 15. Juni in Baden-Württemberg wieder der Autofreie Sonntag des Aktions-Bündnisses „Mobil ohne Auto“ statt. Zahlreiche Gemeinden im Land bieten unter dem Motto „Vorfahrt für die Schöpfung“ verschiedene Aktionen an. Der Umweltbeauftragte der Evangelischen Landeskirche Württemberg, Hans-Hermann Böhm, lädt dazu ein, sich an diesem Tag mit dem Fahrrad oder zu Fuß zu bewegen und die Schöpfung zu feiern.

Seinen Ursprung fand der Autofreie Sonntag im Jahr 1981 im Kirchlichen Forschungsheim in Wittenberg. Zehn Jahre später dehnte sich die Aktion unter dem Namen Mobil ohne Auto (MOA) bundesweit aus.
Seither unterstützen die Kirchen, Naturschutz- und Sportvereine diesen Tag der jeweils am dritten Sonntag im Juni stattfindet. Die Evangelische Landeskirche ist einer der Hauptakteure und wirkt seit Anfang an bei der Gestaltung mit. „Der Tag ist ein gemeinsames christlich ökonomisches Anliegen der Kirchen“, sagt der Umweltbeauftragte Böhm. Generell richtet sich die Aktion nicht gegen das Auto, sondern Ziel ist vielmehr ein Bewusstsein für Alternativen der Fortbewegung zu schaffen. Schließlich „nimmt der CO2-Ausstoß durch den Autoverkehr immer noch um 20 Prozent zu, während Industrie sowie Handel und Gewerbe ihn in den letzten Jahren gesenkt haben“, sagt der 61-Jährige. „Wir wollen den Leuten am Autofreien Sonntag exemplarisch zeigen, dass auch der Alltag autofrei gestaltet werden kann“. Dafür sorgen zahlreiche Aktionen in den Gemeinden. So gehören beispielsweise gemeinsame Wanderungen, Radtouren oder Gottesdienste im Grünen mit zum festen Programm. Daneben werden vielerorts Meditationen, Infostände, Bewirtung und Aktionen für Kinder angeboten. Alle Veranstaltungen stehen natürlich für den Klimaschutz.

Am Donau-Radwanderweg bei Tuttlingen-Möhringen eröffnet die Kreuzkirche, auch bekannt als Radfahrerkirche, den Autofreien Sonntag mit einem Gottesdienst und anschließender Bewirtung durch das Berufsförderungszentrum. Ein Gospelchor singt am Abend und lässt so den Tag ausklingen. Die Vorsitzende des Kirchengemeinderates, Diana Schiele, freut sich, dass sich „verschiedene Leute für die Radfahrerkirche engagieren und sich so eine Ökumene entwickelt hat“. Hier haben Wanderer die Möglichkeit „für ein paar Minuten zur Ruhe zu kommen und innerlich einzukehren“, sagt Schiele. Dass die Leute am Sonntag wieder mehr zur Ruhe kommen, ist auch Böhm wichtig, denn „der Sonntag als Tag der Ruhe hat sich durch das Auto gewandelt“. So will die Aktion unter anderem bewirken, dass der Sonntag wieder mehr als „Tag den Gott uns geschenkt hat“ wahrgenommen wird und dass „man die Schöpfung nicht nur durch die Windschutzscheibe anschaut“. Dabei soll der Tag nicht ein „Riesenspektakel sein, sondern die Leute sollen in ihrer Region eingeladen werden, so dass sie zu Fuß oder mit dem Fahrrad kommen können“, betont der Umweltbeauftragte. Deshalb werden an diesem Tag extra zahlreiche Straßen im Land für Autos gesperrt. „Für die Anwohner ist es ein tolles Gefühl, wenn auf einmal alles ganz ruhig wird und die Leute sind begeistert, Straßen komplett autofrei zu erleben“, sagt Böhm. Im Oberen Nagoldtal werden beispielsweise aufgrund des zehnjährigen Jubiläums von „Mobil ohne Auto“ 40 Kilometer Straße autofrei. Daneben gibt es zahlreiche Gottesdienste im Grünen.

Dass die Leute selbst etwas für den Klimaschutz tun wollen und der Autofreie Sonntag mit Begeisterung bei der Bevölkerung angenommen wird, haben die 500 000 Besucher im vergangenen Jahr bewiesen. „Es ist in einem Land der Autobauer nicht immer einfach, die Leute ohne Auto zu erreichen“, sagt Böhm. Trotzdem hätten die vergangenen Autofreien Sonntage gezeigt, dass es auch ohne Auto gehe.



Die unterschiedlichen Aktionen sind auf www.moa-bw.de zu finden.

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15. Januar 2008
Öko-Strom für 657 Haushalte
Die Diakonische Einrichtung Erlacher Höhe hat ein Blockheizkraftwerk in Betrieb genommen. Schon länger in Betrieb sind eine Biogasanlage und eine Holzhackschnitzel-Heizung.
Dr. Hans-Hermann Böhm: „Was mich besonders freut, ist die Tatsache, dass eine soziale Einrichtung wie die Erlacher Höhe auch die Bewahrung der Schöpfung im Blick hat.“
Das Grußwort im Wortlaut

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Aktiv für Klimaschutz

7. Januar 2008
Neuerscheinung: „Aktiv für Klimaschutz“
Die Broschüre „Aktiv für Klimaschutz“ richtet sich an Kirchengemeinderäte und kirchliche Umweltaktive. Sie zeigt konkret auf, was Kirchengemeinden tun können, um die Energiekosten zu senken und die Schöpfung zu schonen. Unter anderem beantwortet sie folgende Fragen: Wieso und wie sollte eine Kirchengemeinde sich um das Klima kümmern? Welche Fördermittel gibt es? Wie und wann kann eine Kirchengemeinde zu Ökostrom wechseln? Außerdem abgedruckt sind Hintergründe und Interviews, ein Gottesdienstentwurf, Synodenbeschlüsse, etc. Hrsg: Büro des Umweltbeauftragten der Ev. Landeskirche in Württemberg, 32 Seiten, 2008. Kostenlos bestellen (Rubrik Umwelt)

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7. Januar 2008
Kooperationsmöglichkeiten von Kirchen und Naturschutzverbänden
Beim Seminar in der Evangelischen Kirchengemeinde Radolfzell-Böhringen stellte
Dr. Hans-Hermann Böhm, der Umweltbeauftragte der Evangelischen Landeskirche in Württemberg, fünf Kooperationsmöglichkeiten zwischen Natutschutzverbänden und Kirchengemeinden vor:
1. Der Autofreie Sonntag am 15. Juni 2008
2. Das Projekt EVA (Entwicklung von lebendiger Vielfalt in der Agrarlandschaft), das kirchliche Pachtflächen im Blick hat
3. Das Projekt "Lebensraum Kirchturm"
4. Der Tag der Schöpfung am 1. September, der europaweit gefeiert wird
5. Die Klima-Allianz, ein Bündnis, das den Klimaschutz auch gegen kurzfristige Gewinninteressen durchsetzen möchte.
Das vollständige Statement zum Dowonload: Naturschutztage (PDF)

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November 2007
Umweltweltmanagement im Kirchenfernsehen
Im November 2007 wurde auf mehreren Fernsehkanälen ein Beitrag ausgestrahlt, der unter anderem das Kirchliche Umweltmanagement in der Württembergischen Landeskirche vorstellt

Die Sendung kann unter www.kirchenfernsehen.de abgerufen werden.


Jahrestagung der ACK Baden-Württemberg: Kirchen fordern aktiven Klimaschutz
Große Lösungen statt kleinteiliger Initiativen nötig

Bad Herrenalb (06.10.07). Um den drohenden Gefahren der Klimaveränderung zu begegnen, seien dringend politische Richtungsentscheidungen nötig. Bei den wichtigen kleinteiligen Schritten zur Energieeinsparung dürfe der Klimaschutz nicht stehen bleiben. Das forderten die Teilnehmer der Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Baden-Württemberg (ACK) zum Thema Klimaschutz am Samstag in Bad Herrenalb.

Mit den notwendigen Schritten der Energieeinsparung und des nachhaltigen Handelns in einzelnen Einrichtungen allein könne die Klimaveränderung nicht gestoppt werden. „Nur politische Gebote und Verbote auf lokaler, nationaler und europäischer Ebene können Menschen letztlich zum Handeln bewegen“, sagte Manfred Linz, Mitarbeiter des Wuppertal Institutes für Klima, Umwelt und Energie in Berlin vor den rund 100 Teilnehmern aus ganz Baden-Württemberg. Dabei sollten die Kirchen ihren gesellschaftlichen Einfluss geltend machen, dem Thema Klimaschutz wesentlich Gehör zu verschaffen. „Die Kirchen sollen auch sagen, dass das Zerstören der Atmosphäre ein moralisches Vergehen ist“, so Linz.

Die Teilnehmer sprachen sich dafür aus, in den Kirchen stärker Initiativen für den Klimaschutz umzusetzen. Vor allem in den Kirchengemeinden und ihren Gebäuden sollen bessere Verringerungsstrategien für den Energieverbrauch gefunden und umgesetzt werden. Dabei sollen die Energiesparinitiativen der großen Kirchen wie „Grüner Gockel“ (Evangelische Landeskirchen Baden und Württemberg) oder der „Energie-Check“ (Erzdiözese Freiburg) für Kirchengemeinden noch stärker und vor allem ökumenisch genutzt werden. Auch die Umrüstung auf energiesparende Geräte, den Wechsel auf Ökostromanbieter sowie nachhaltige Ernährung in den kirchlichen Einrichtungen wollen die Teilnehmer prüfen. Ebenso forderten die Teilnehmer, kirchenintern stärker ein nachhaltiges Beschaffungswesen sowie kraftstoffsparende Dienstwagenflotten und eine effiziente Fahrweise einzusetzen.
Gefordert wurde zudem, sich als Kirchen mit anderen nichtkirchlichen Bewegungen und Initiativen zum Klimaschutz zusammenschließen, wie beispielsweise dem Bündnis „Klimaallianz“.

Marc Witzenbacher
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11. September 2007
DIE KIRCHEN IN EUROPA SETZEN ZEICHEN FÜR DIE SCHÖPFUNG
Durch praktische Beispiele und Forumsbeiträge haben die Delegierten der 3. Europäischen Ökumenischen Versammlung in Sibiu/Rumänien sich für die Bewahrung der Schöpfung eingesetzt

Das Europäische Christliche Umweltnetzwerk (ECEN) hat zusammen mit dem Lokalkomitee dafür gesorgt, dass die 3.000 Teilnehmenden der Versammlung in Hermannstadt/Sibiu vom 4. – 9. September 2007 mit Nahrungsmitteln aus der Region versorgt wurden. Auch wurde der Abfall dieser Großveranstaltung getrennt und recycelt. Das ist neu für Rumänien.

Für die Flugreisen wurde den Delegierten eine freiwillige Klimakompensation vorgeschlagen. Die Konferenz Europäischer Kirchen hat ein Konto eingerichtet, auf das die entsprechenden Beträge für die Aufforstung von Wäldern in Siebenbürgen, in der Umgebung von Herrmannstadt, einbezahlt werden können.
 
Mit deutscher Hilfe wurde für die Evangelische Kirchengemeinde Hermannstadt ein Umweltmanagement-System aufgebaut. Auf diese Weise konnten die Teilnehmer aus ganz Europa Beispiele für Klimaschutz und Energiesparen mit eigenen Augen sehen.
 
In der Evang.-Luth. Stadtkirche von Hermannstadt war eine Ausstellung guter Umweltbeispiele zu sehen, zum Beispiel zu den Themen Wasser, Klimaschutz und Energieausweis.

Der Diskussionsleitfaden für das Forum Schöpfung steht
hier zum download zur Verfügung.

Der Umweltbeauftragte der Evang. Landeskirche in Württemberg, Dr. Hans-Hermann Böhm, ist Mitglied im Europäischen Christlichen Umweltnetzwerk. Er macht sich dafür stark, dass Umweltthemen kirchen- und länderübergreifend behandelt werden.

 
Weitere Informationen zur 3. Europäischen Ökumenischen Versammlung: http://www.eea3.org.
Weitere Informationen zum Europäischen Christlichen Umweltnetzwerk: Dr. Hans-Hermann Böhm, Tel. 0711/2068-253, umwelt@elk-wue.de


3. September 2007

ÖKUMENISCHE UND GRENZÜBERGREIFENDE SCHÖPFUNGSFEIER AM 1. 09. 2007

Energie für alle Sinne – Der ökumenische Tag der Schöpfung in Waldshut

Die alljährliche Feier zum Tag der Schöpfung fand am 1. September 2007 in Waldshut/Hochrhein statt. Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Baden-Württemberg feierte in diesem Jahr gemeinsam mit Schweizer Kirchen und Umweltverbänden. Gottesdienst in Waldshut
Eine Feier in vier Teilen: Mit einer Rheinrundfahrt, der Besichtigung eines Vogelschutzgebietes, einem Markt der Möglichkeiten und einem abschließenden Festgottesdienst war ein reichhaltiges Festprogramm geboten.

Besonders deutlich wurde die gelebte Ökumene beim Festgottesdienst. Die Gottesdienstbesucher aus den verschiedenen Kirchen füllten die Evang. Friedenskirche bis auf den letzten Platz, in den hinteren Reihen musste man zu zweit ins Gesangbuch schauen.


Dekanin Christiane Vogel




Der Domkapitular der Erzdiözese Freiburg, Prälat Dr. Klaus Stadel, betonte in seiner Predigt, dass man einen Christen auch daran erkennen sollte, dass er behutsam mit der Schöpfung umgeht.

Die Kirchenratspräsidentin der reformierten Landeskirche Aargau, Pfarrerin Claudia Bandixen, sprach in ihrem Grußwort davon, dass die Christen sich eine gesunde Furcht bewahren müssen: Erfurcht vor Gott, dem Schöpfer und Furcht davor, seine Schöpfung zu zerstören.

Dr. Hans-Hermann Böhm, der Umweltbeauftragte der Evang. Landeskirche in Württemberg, stellte das Opferprojekt vor, eine Wiederaufforstungsinitiative in Rumänien.


AKW
Die einstündige Rundfahrt auf dem Rhein war – bei Sonnenschein und einer Cola – ein angenehmer Ausflug. Nebenbei konnte man aus erster Hand erleben, wo der Strom herkommt, den wir täglich verbrauchen: Staustufen mit Wasserkraftwerken und ein Atomkraftwerk.



Anschließend wurde das Schweizer Vogelschutzgebiet am Klingnau-See besichtigt. Die Schilfbänke und seichten Wasserflächen sind ein Paradies für hunderte von Vogelarten.


Das Vogelschutzgebiet Klingnau-See



Dr. Hans-Hermann Böhm, der Umweltbeauftragte der Württembergischen Landeskirche betont, dass diese Schöpfungsfeiern eine wertvolle Möglichkeit sind, Brücken zu bauen. Sowohl die Beziehung zwischen den Kirchen, als auch der Kontakt zu Umweltverbänden und –aktivisten wird in lockerer Atmosphäre gestärkt.

Benedikt Osiw












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